Darüber hinaus konnte Markus am Samstag durch ein spektakuläres Überholmanöver noch mehr Freude über das erfolgreiche Wochenende bringen.

Nach einem ausgiebigen Testtag am Donnerstag und den freien Trainings am Freitag fuhr Markus am Samstag im Qualifikationslauf für das erste Rennen die fünfte Startposition heraus. Nach einem ausgezeichneten Start rangierte er bereits auf der dritten Position. Diese verlor er jedoch wenig später in der Mercedes Arena, als er von einem Kontrahenten auf die ungünstige Außenbahn gedrängt wurde und sich auf Platz sieben wieder einordnen musste. Sein Teamkollege Maximilian Götz nahm das Rennen nach dem Boxenstopp als Sechster wieder auf. In den letzten Runden rückte er durch einen Unfall im Vorderfeld sogar noch bis auf den vierten Rang vor. Da der zweitplatzierte Audi aufgrund eines Frühstarts eine nachträgliche 30 Sekunden Strafe kassierte, erhielten Markus und Maxi nachträglich die dritte Position.

Der Sonntag startete mit kaltem und wolkigem Wetter. Maxi Goetz fuhr im Qualifying als bester Mercedes Fahrer einen starken dritten Platz heraus. Im zweiten Rennen überstand Maxi die hart umkämpfte Startphase und wurde nur von der drehmomentstarken Corvette überholt. Allerdings bekam Maxi die dritte Position wieder zurück, da die Corvette aufgrund eines technischen Defektes ausschied. Markus übernahm das Fahrzeug zur Rennhälfte und arbeitete sich beständig an die Führenden heran. In der letzten Runde wartete er auf den richtigen Moment um sich in einem sehenswerten Manöver an dem vor ihm liegenden Audi auf Platz zwei zu schieben. Die gleiche Position halten Markus und Maxi nach diesem Wochenende auch in der Meisterschaft mit 85 Zählern inne mit nur einen Punkt hinter den Führenden.

Markus Pommer:

„Dieses Wochenende war herausragend. Mit dem Nürburgring verbinde ich seit jeher viele positive Erinnerungen. Letztes Jahr feierte ich dort meinen ersten Sieg in der ADAC GT Masters. Nun gleich zweimal auf dem Podium zu landen war extrem wichtig für unsere Saison. Ich könnte kaum glücklicher oder dankbarer über dieses Ergebnis sein. Das Team hat einen perfekten Job gemacht.
Auch Maxis Leistung und Unterstützung, die ich von ihm erhalten habe waren wie immer beeindruckend. Die Startphase des ersten Rennens war für mich schon enttäuschend, aber letztendlich war es in dieser Situation wichtiger, dass unser Fahrzeug keinen Schaden erleidet. Schließlich konnten wir so das Rennen beenden und letztendlich wichtige Punkte einfahren. Genauso fokussiert müssen auch beim nächsten Lauf in Zandvoort agieren, denn die finale Phase der Meisterschaft dürfte recht hitzig werden.“

 

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