Markus war mit der drittschnellsten Zeit im ersten Qualifying zugleich bester Mercedes Fahrer im Feld. Sein Schweizer Teamkollege belegte in seinem Qualifikationslauf ebenfalls Platz drei. Leider bekam er die schnellste Zeit von aufgrund eines Tracklimit Verstoßes gestrichen. Damit musste der Mercedes mit der Startnummer 999 von Startplatz sechs in das zweite Rennen starten.

Als Startfahrer im ersten Rennen verlor Markus eine Position in der Startphase, als er den Kontakt mit einem Porsche vermeiden musste. Dennoch konnte das Fahreduo gemeinsam wichtige Meisterschaftspunkte sichern. Patric überquerte die Ziellinie als Fünfter mit nur 4.2 Sekunden Rückstand zum Siegerfahrzeug.

Das Sonntagsrennen gestaltete sich mit zwei Safetycar Phasen sehr ereignisreich. Die erste Phase wurde durch einen Crash in der Triangle Schikane ausgelöst, die damit den Beginn der Fahrerwechsel einleitete. Zurück auf der Strecke war Markus gezwungen den Kontakt mit einem Lamborghini Fahrer zu vermeiden. Dieser hielt Markus hinter sich um sein Schwesterfahrzeug zu unterstützen, welches am Ende auch das Rennen gewann. Nach dem zweiten Restart musste der führende Ferrari in die Pit Lane. Markus überholte nach dem Restart beinahe zwei Autos in Turn 1, musste jedoch gegen den Topspeed starken Nissan zurückstecken und überholte einen Lamborghini.

Markus Pommer:

„Ich bin extrem glücklich wieder auf dem Podium zu stehen. Natürlich fühlt sich das nicht wie der Sieg in Thailand an, aber wir haben trotzdem um den Sieg kämpfen können. Auch wenn Mercedes hier nicht Favorit war, fand Gruppe M ein ausgezeichnetes Set-Up für die Zeittrainings und Rennen. Leider wurden wir in beiden Rennen von einem Lamborghini in einer nicht gerade fairen Art und Weise geblockt, ohne eine entsprechende Reaktion der Rennleitung darauf. Um Patrics Titelchancen nicht zu gefährden ging ich auf Nummer sicher. Mit all den brenzlichen Situationen, die wir zu bewältigen hatten, war der dritte Platz am Ende versöhnlich. Zwei Podest Platzierungen an zwei Rennwochenenden ist eine gute Basis. Wir werden versuchen auch beim nächsten Lauf, am 22. Juli in Fuji, wieder mit vorn dabei zu sein.“

 

 

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