Wichtige Punkte für Markus Pommer beim ADAC GT Masters Debüt

So hatte sich Markus Pommer das Wochenende auf dem Sachenring, beim zweiten Lauf der ADAC GT Masters, nicht vorgestellt. Auf dem traditionsträchtigen Moto GP Kurs zeigte der 24-jährige durchaus gute Leistungen, dennoch konnte er mit Phoenix Racing und seinem Teamkollegen Markus Winkelhock nicht die angestrebten Ergebnisse erreichen.

Nach einem vielversprechenden Freien Training am Freitag  stand Markus ein schweres erstes Rennen bevor. Nach dem Start lag der Audi R8 LMS mit der Startnummer 15 mit Markus Winkelhock am Steuer auf Platz drei. Zum obligatorischen Pflichtboxenstopp übernahm Markus Pommer das auf Rang vier liegende Fahrzeug  seines Teamkollegen. Als er gerade dabei war das Rennen wieder aufzunehmen kam das Safety-Car zum vierten Mal in diesem Lauf auf die Strecke und Markus wurde bis auf Platz zwölf zurückgereicht. Nach dem Restart in Runde 26 arbeitete sich Markus bis auf Platz sieben vor. Dort fand er sich in einem aggressiven Zweikampf zweier Lamborghinis wieder. Markus nutze die Gelegenheit um eine weitere Position gutzumachen und beendete das Rennen auf Gesamtrang sechs.

Im zweiten Qualifying am Sonntag reichte es nur für Startplatz 15. Markus hatten einen schwierigen ersten Stint in dem er des Öfteren von anderen Fahrzeugen aufgehalten wurde. Nach zwanzig harten Runden übergab er das Fahrzeug auf Rang 10 liegend an Winkelhock. Es hätte der vierte Punkterfolg für das Team werden können. Leider wurde dem deutschen Fahrerduo aufgrund eines Regelverstoßes beim Boxenstopp eine Durchfahrtsstrafe von der Rennleitung auferlegt. Damit gingen wichtige Meisterschaftspunkte verloren.

Markus Pommer:

„Das Wochenende verlief leider nicht wie erhofft. Das Tempo stimmte wie wir im Training bewiesen haben. Der Sachsenring ist eine Strecke mit vielen Herausforderungen, auf jeden Fall kein einfacher Kurs. Im ersten Rennen gab es viele Safety-Car Phasen und in beiden Qualifikationsläufen gab es rote Flaggen die unser Ergebnis maßgeblich beeinflusst haben. Als ich die Boxengasse im ersten Lauf verließ bremste mich das Pace-Car aus und die anderen Fahrer im zweiten Streckensektor konnten ihren Boxenstopp absolvieren und sich danach vor uns einreihen. Sowas passiert. Mal profitieren die anderen von so einer Situation und irgendwann hoffentlich auch wir. Dass wir trotzdem noch ein gutes Ergebnis und Punkte holen konnten spricht für uns.

Ganze 15 Fahrer lagen im zweiten Zeittraining innerhalb eines Zeitfensters von 0,6 Sekunden Unterschied. Das ist sehr ungewöhnlich und zeigt wie hoch die Qualität des Fahrerfeldes ist. Im zweiten Rennen war der Verkehr auf der Strecke verrückt. Wenn man sich außerhalb der Ideallinie bewegte nahmen die Reifen so viel Schmutz auf.

Was mir in Erinnerung bleiben wird sind die Zuschauer. Die waren großartig. Momentan bereite ich mich allerdings schon wieder auf das nächste Rennen vor. Bereits in wenigen Tagen findet der zweite Lauf der Blancpain Sprint Series im englischen Brands Hatch statt. Ich freue mich schon darauf“.

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